Im Februar 2026 erschien die zweiteilige Sendung “Massenhaft Fake-Studien durch KI” von Florian Sturm als Teil des Formats “IQ – Wissenschaft und Forschung” des BR.
Der Beitrag kann hier in der ARD Audiothek nachgehört werden: Teil 1 – Das bedeuten sie für uns und Teil 2 – So arbeiten Wissenschaftsdetektive.
Für Teil 1 nahm der Autor Florian Sturm unter anderem 2025 an einer Konferenz mit Expert*innen im Bereich Publishing und GWP teil, aus der die sog. “Stockholm Declaration” zum wissenschaftlichen Veröffentlichen und zum Umgang mit Paper Mills hervorging. Für den Beitrag wurde neben Prof. Dr. Heinz Kalt (Mitglied des OWID) u.a. Prof. Dr. Eberhardt Hildt, Leiter der Abteilung Virologie am Paul-Ehrlich-Institut, interviewt, der in den 90ern im bekannten Fehlverhaltensfall “Herrmann/Brach” als Whistleblower auftrat. Herrn Sturm ist es auch gelungen, ein Statement von Friedhelm Herrmann zu erhalten. Zur Einordnung dieses Falls empfehlen wir die Lektüre der damaligen Berichterstattung, die online weiterhin verfügbar ist (etwa ein Beitrag des Deutschen Ärzteblatts von 1997 und bei Nature, z.B. “German science admits to fraud” von Alison Abbott, 1999). Vom Ausmaß des Falls und seiner Bedeutung für das deutsche Wissenschaftssystem handelt u.a. auch das Buch “Der Sündenfall” von Marco Finetti und Armin Himmelrath (J. Raabe Verlag, Stuttgart 1999). Außerdem kommen im Beitrag Matt Spick, Dozent für Gesundheitsdatenwissenschaft an der Universität Surrey, und Dr. Reese Richardson, Metawissenschaftler an der Northwestern University und “Science Sleuth” (Hinweisgeber in diversen Fehlverhaltensfällen) zu Wort.
In Teil 2 interviewt Florian Sturm zudem Elisabeth Bik, PhD, Mikrobiologin und gleichfalls “Science Sleuth”, die in nunmehr tausenden Fällen Verlage auf Bildmanipulationen in Artikeln verwiesen hat. Außerdem gibt es Beiträge von Prof. Dr. Bernhard Sabel, Ko-Autor der Stockholm Declaration, und Chris Graf, der beim Verlag Springer Nature als Research Integrity Director tätig ist.
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